Philosophische Therapie –
Philosophische Psychotherapie

Die Sinntherapie ist eine Philosophische Therapie, eine Philosophische Psychotherapie.

Sinntherapie, Philosophische Therapie und der Sinn des Lebens

Als die sehr junge und moderne „Psychologie„, wörtlich übersetzt: „Wissenschaft von der Seele“ noch nicht erfunden war, waren es vor allem Philosophen, die sich auf vernünftige Weise um die Gesundheit der menschlichen Seele kümmerten. Viele Themen der klassischen Philosophie kann man also durchaus eine frühe Form der Sinntherapie betrachten.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens

Auch die Frage nach Sinn und die Suche nach Sinn, insbesondere die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Suche nach dem Sinn des Lebens waren zuallererst genuin philosophische Fragen. Und nicht nur die Fragen nach dem Sinn waren genuin philosophisch, sondern auch die Antworten, die die einzelnen Philosophen auf die Fragen nach dem Sinn finden konnten.

Sokrates, Platon und der Sinn des Lebens

Ich bin, dazu bekenne ich mich gerne, Platoniker; genauer: Sokratiker. Das heißt: Die Philosophie des Sokrates und des Platon erachte ich im Bezug auf die Sinntherapie aber auch in vielen anderen Lebensfragen als besonders wertvoll und hilfreich.Deswegen gibt es von mir auch die Websites Websites Sokratik, die über die Sokratische Philosophie berichtet, Charmides, die die Brücke von der Sokratischen Philosophie zur Psychotherapie schlägt oder Der Sokratische Dialog. Diese Seite berichtet über den Nutzen und den Wert des Sokrtischen Dialogs; mit einer FaQ-Seite. Und natürlich gibt es auch die Seite meiner Philosophisch-Therapeutischen Praxis SokratesBerlin.

Sokratische und Platonische Philosophie

In dieser sokratischen oder platonischen Philosophie, die vor allem eine pädagogische Philosophie ist, geht es vor allem darum, den Menschen auf seinem Bildungsweg zum Philosophen von allen möglichen Irrtümern und falschen Vorstellungen sanft zu befreien und ihm den Weg zur Erkenntnis des Sinns zu ebnen. Denn Philosoph ist bei Sokrates und Platon der, der den Sinn erkannt hat. Und sokratische / platonische Philosophie und Pädagogik sind nichts anderes, als Sinntherapie in ihrer edelsten Vollendung!

Sinntherapie, das Gute und der Sinn des Lebens

Im Text der Schriften Platon ist da zwar nicht von „Sinn“ die Rede, sondern vom „Guten“ und der „Erkenntnis des Guten“, aber von der Sache her kommt es aufs Gleiche hinaus. Denn der Sinn ist gut. Und alles, was am Sinn Anteil hat, also sinnvoll ist, ist gut. Durch den Sinn wird es gut. Und nur das, was Sinn hat, kann – aufgrund des Sinns – gut sein. Etwas Sinnloses, etwas ohne Sinn, wird aber niemals gut sein können. Das gilt auch für unser Leben und die Erkenntnis des Sinns, den Sinn unseres Lebens. (Erkennt Ihr die Bedeutung der Sinntherapie!?)

Der Sinn des Lebens im Neuen Testament

Dieses philosophische Denken wurde auch im Neuen Testament der Bibel, im Johannes-Evangelium aufgegriffen, wenn Johannes schreibt (Luthers Übersetzung):

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“

Was dieses „Wort“ (griechisch: Logos, λόγος = u.a. Sinn), von dem Johannes hier spricht, wohl sein könnte, fragt sich auch mein Freund Johann Wolfgang von Goethe, wenn er seinen Doktor Faust philosophieren lässt: (Ich muss an dieser Stelle bekennen, ein großer Freund vom Faust I zu sein.)

Goethes Faust auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

„Wir sehnen uns nach Offenbarung,
Die nirgends würd’ger und schöner brennt
Als in dem Neuen Testament.
Mich drängt’s, den Grundtext aufzuschlagen,
Mit redlichem Gefühl einmal
Das heilige Original
In mein geliebtes Deutsch zu übertragen,
(Er schlägt ein Volum auf und schickt sich an.)
Geschrieben steht: „Im Anfang war das Wort!“
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Daß deine Feder sich nicht übereile!
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!“

Ich meine, der gute Faust hätte es auch beim „Sinn“ belassen können. Denn auch „Kraft“ und „Tat“ sind ja, wenn sie nicht durch einen Sinn geleitet werden, wenig vermögend.

Sinntherapie, Philosophische Therapie und der Sinn des Lebens

Der Sinn ist Grundlage von allem. Auch von unserem Leben. Deswegen können wir in der Philosophischen Therapie oder der Sinntherapie auch getrost und zuversichtlich nach dem Sinn unseres Lebens suchen. Und in dieser Suche in der Sinntherapie werden wir feststellen, dass wir bereits dabei sind, den Sinn des Lebens zu verwirklichen.

Den Sinn des Lebens zu erkennen, zu erfassen und zu verwirklichen, um gut leben zu können; das ist das Ziel dieser Philosophischen Therapie, dieser Sinntherapie! Welches höhere Ziel könnte es auch zu verwirklichen geben?

Dr. Michael Gutmann (Berlin)
Sinntherapeut
Sinn-Berater, Sinn-Mentor, Sinn-Coach


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